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Ikonenschreiben

Die Heilige Birgitta

Warum spricht man von Ikonenschreiben und nicht von Ikonenmalerei?

Das Erkennen und Beschreiben des Unterschieds zwischen einem religiösen Gemälde und einer Ikone ist der Kern der Sache. Wenn Sie an schöne religiöse Gemälde denken, wie Michelangelos Sixtinische Kapelle oder Raffaels Madonnen oder Da Vincis Madonna in der Felsengrotte oder unzählige andere schöne religiöse Gemälde – was sind die Unterschiede zwischen ihnen und einer Ikone? Und warum ist das wichtig?

Ikonen sind Bilder, die geistliche Kraft und Gnade enthalten. Sie tun dies durch die Kombination von Gebeten, Traditionen der Kirche, heiliger geometrischer Komposition, biblischen Erzählungen und der Absicht des Ikonographen, die Heiligen im Licht des Heiligen Geistes darzustellen, der in ihnen wirkt.

Ikonen sollen die Heilige Schrift in visueller Form sein. In dieser Schriftstelle wird der Unterschied zwischen einer Ikone und einem religiösen Gemälde verdeutlicht – das religiöse Gemälde enthält mehr von der persönlichen Interpretation des Künstlers und folgt weniger strikt dem Wort Gottes. Michelangelos Malstil wird „Manierismus“ genannt und ist emotional und ausdrucksstark und geht über die bloß dargestellten biblischen Szenen hinaus. Diese Entwicklung seit der Renaissance hat zur Marginalisierung von Gottes Souveränität in der heutigen Welt und Kultur beigetragen. DESHALB legen wir den Schwerpunkt auf das „Schreiben“ statt auf das „Malen“, damit wir durch die Ikone eine stärker gottzentrierte Perspektive aus einer früheren Zeit in den Vordergrund rücken und versuchen können, uns vom Humanismus zu lösen, den wir unbewusst aus unserer Kultur aufgenommen haben.

Hier sind einige Bilder von Pfarrer Richard Raiser aus der Erzdiözese Omaha mit dem Ikonenschreiben der Heiligen Birgitta von Schweden zum Eheleben.